Die Singing Dreams knüpfen an ihren Erfolg an

Im Jahre 2015 gaben sie, zusammen mit drei Tenören, ein großartiges Konzert.

Caruso hätte seine Freude gehabt, wenn er dieses Konzert gehört hätte. Es erwartet wieder Genuss für Herz und Seele. Wurden doch die schönsten Evergreens aus Musical und Operette geboten. Die Tenöre waren Gerhard Schramm, Thorsten Gedak und Hans-Jörg Rutsch und sie standen Caruso in nichts nach. Am 08.Juli 2017 findet ein solches Konzert im Philipp Melanchthon Haus der Stadt Leimen statt.

Großartiges Galakonzert mit allen Chören

Ganz im Zeichen des 120-jährigen Bestehens  präsentierte die Liedertafel ein großes Jubiläumskonzert in der vollbesetzten Aegidiushalle St. Ilgen.  Fast alle Chöre  gaben sich ein stimmgewaltiges und großartiges Stelldichein. Und es war ein ganz besonderes Programm, welches Hans-Josef Overmann mit den Chören erarbeitet hatte. Im ersten Teil sang der Konzertchor, der sich  aus Frauen-, Männerchor, Pro Arte und Singing Dreams zusammensetzt. Geboten wurden nur die Sahnestücke aus Opern und Operetten. Zu Beginn war aus „Carmen“ mit dem „Lied der Stierkämpfer“  und der „Habanera“ schon ein „Best of“ zu hören. Solistisch eingebunden war hier eine großartige Sabine Reiser und der Chor bestätigte gut gestimmt  „Ja die Liebe hat bunte Flügel, solch einen Vogel fängt man schwer“. Weiterhin gab es schon mal eine Kostprobe aus der Mozartoper „Cosi fan tutte“, welche man am  16. Juli auch in der Aegidiushalle hören kann. Großartig war die Kantatenprobe aus „Zar und Zimmermann“ mit dem Solisten Hans-Josef Overmann als Bürgermeister. Dieses Lied klingt bewusst schräg und schief, bis es endlich in Harmonien und Wohlklang endet.  Hierzu boten Männer- und Frauenchor auch optisch einen interessanten Anblick. Das Stück spielt Ende des 17. Jahrhunderts und entsprechend waren auch alle gekleidet. Bei dem bekannten Vogelhändler-Lied „Ich bin die Christel von der Post“ sorgte Sopranistin Carolin Samuelis für viel Amüsement. Ausgerechnet Pfarrer Arul Lourdu  hatte sie sich als Adam aus Tirol, als ihren Liebsten und Schatz geschnappt. Und Pfarrer Lourdu spielte zur Freude aller hervorragend mit.

Im zweiten Konzertteil präsentierten die „Singing Dreams“ von den  Comedian Harmonists das immer wieder gern gehörte  „Irgendwo auf der Welt“ und mit „Küssen kann man nicht alleine“ von Max Raabe folgte ein weiteres Highlight. Einige passende, flotte Sprüche auf Loomarisch  von Manfred Zugck gehörten selbstverständlich dazu.

Eine geballte Ladung Chorgesang stand nun mit dem Gospelchor „Bright Light“, dem jungen Chor „More than Words“ und dem Jugendchor „Remix“ auf der Bühne. Unter der Leitung und dem Arrangement  von Tim Fuhrmann ließen sie ihrer Sangesfreude freien Lauf. In der amerikanischen Filmkomödie „Pitch perfekt“, steht eine weibliche a capella-Gruppe im Vordergrund, als Solistinnen Laura Adler und Katharina Krämer. Am Cajon begleitete Thomas Schroth und am Bass Mathias Plotzki. Die tollen Songs dieser Filmkomödie von Regisseur Jason Moore rissen das Publikum förmlich mit. Alle Chöre und Solisten sorgten zum glanzvollen Ende des Gala-Konzerts für Gänsehaut. Nach „I Have A Dream“ von der schwedischen Popgruppe ABBA wollte der Beifall schier nicht enden. Einen obendrauf setzten dann im Duett Tim Fuhrmann und Carolin Samuelis mit dem Stück „Totale Finsternis“ aus dem Musical „Tanz der Vampire“ unter der Begleitung der Chöre. Und auf eine Zugabe, obwohl nun schon spät am Abend, wollte die Zuhörerschaft selbstverständlich nicht verzichten. Und so erklang zum krönenden Abschluss der Gefangenenchor aus „Nabucco“, ein gewaltiges Klangerlebnis mit allen Chören der Liedertafel. Die musikalische Leitung dieses Abends lag in den Händen von Tim Fuhrmann und Hans-Josef Overmann.  Thomas Adelberger übernahm gekonnt und humorig die Begleitung am Flügel und die Moderation des Abends. Als weitere Solisten sangen Marieta Koch, Silke Otto, Hans Jörg Rutsch und Rasmus Faust. Für jeden hatte der 1. Vorsitzende Robert Kumler als Dank einen Blumenstrauß parat. -ul  MCJubi

Caruso wäre stolz gewesen

Caruso hätte seine Freude gehabt

-Samstag,25. April Konzert im Kurpfalz-Centrum-

wenn er dieses Konzert gehört hätte. Vergangenen Samstag, den 25. April um 19.30 Uhr fand ein Konzert mit 3 Tenören und den Singing Dreams der Liedertafel im Kurpfalz-Centrum Leimens statt. Es war Genuss für Herz und Sinne. Wurden doch die schönsten Evergreens aus Musical und Operette geboten. Die Tenöre Gerhard Schramm, Thorsten Gedak und Hans-Jörg Rutsch standen Caruso in nichts nach. Aus der Operette „Land des Lächelns“ sangen sie „Immer nur lächeln“ und „Dein ist mein ganzes Herz“ so wunderbar, dass es einem ganz warm um`s Herz wurde und aus dem „Zarewitsch“ das Wolgalied. Zu Beginn des Abends, der in grandiosen Highlights endete, sorgten die Singing Dreams mit „Spanish Eyes“ ganz sanft für einen wundervollen Einstieg in diesen Konzertabend. Weiterhin waren die wohl bekanntesten Hits der Comedian Harmonist zu hören. Beim „Lass mich dein Badewasser schlürfen“ sollten Frauen ins Schwärmen geraten, was einem frisch verliebten jungen Mann im Frühling doch so alles einfällt. Texte wie „Lass mich deine Wäsche waschen, und von deinem Frühstücksteller naschen“, sind doch wahrlich hinreißend. Und beim Wochenend` mit Sonnenschein hörte man die Lerche im Geiste zwitschern. Schwierige Passagen waren sauber und pointiert gesungen. Weiterhin zu hören waren „Yesterday“, (Paul McCartney konnte einen Monat lang nicht glauben, dass er die Melodie erfunden hatte). Viele Leute waren bis dahin von ihm befragt worden. „My Way“ mit den Tenören, „Bel Ami“, Granada, Funiculi, Funicula, Kein Schwein ruft mich an, „O sole mio“ und zum Schluss „Time to say Goodbye“. Bei „O Sole mio“ stimmte doch überraschend Dirigent H.-J. Overmann beim Refrain mit ein und Moderator und Pianist Thomas Adelberger ebenfalls. Und so schmetterten sie das „O sole mio“ dann mit 5 Tenören in das Atrium des Kurpfalz-Centrums. Begeisterung und Standing Ovations des Publikums waren die nicht enden wollende Folge. Die Moderation lag in Herz und Händen von Thomas Adelberger. Er ist nicht nur ein hervorragender Pianist, sondern auch ein wundervoller Erzähler. Er wusste so manche herrliche Anekdote über die Künstler zu berichten:Tenöre sind Herdentiere und singen nur von dem, wovon sie die meiste Ahnung haben – von Ergriffenheit und Liebe. Caruso brauchte zwischen seinen Auftritten 15 Minuten Pause um zu weinen. Von Textänderungen, durch welche manch` ein Lied kurze Zeit später plötzlich zum Welterfolg wurde.  Dieser Abend war gefüllt mit den herrlichsten Melodien, die das Herz berühren und auch noch heute die Säle der großen Konzerthäuser füllen. Sie bleiben unvergängliche Meisterwerke, die man immer wieder gerne hört. Weitere Solisten waren Carolin Samuelis- Overmann.                                                                                                                                        –ul-

Einfach wunderbar

Orpheus und Eurydike im Kurpfalz-Centrum der Stadt Leimen

Eine interessante Geschichte und musikalischer Leckerbissen erwartete das anspruchsvolle Publikum am 11. Juli 2015 um 18.00 Uhr im Kurpfalz-Centrum der Stadt Leimen. Interpretiert wird diese Oper in konzertanter Aufführung von „Pro Arte“ der Liedertafel Leimen und „Pro Musica“ von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg unter der Leitung von Hans-Josef Overmann. Niemand war dem sangeskundigen Orpheus gleich, dem Apollon selbst ein Saitenspiel geschenkt hatte. Wenn Orpheus es zu seinem Gesang ertönen ließ, kamen die Tiere des Waldes herbei, den wundersamen Klängen zu lauschen, und man sagt, selbst die Bäume und die leblosen Steine wurden von der Zaubergewalt der Töne bewegt. Eurydike, die holdselige Flussnymphe, war die Gattin des Sängers. Nur allzuschnell wurde das Glück der Liebenden zerstört. Eines Tages, als Eurydike mit ihren Freundinnen, den Nymphen, am Flussufer spielte, wurde sie von einer giftigen Natter in die Ferse gebissen, und auf der Stelle sank sie sterbend zu Boden. Orpheus konnte sich vor Schmerz nicht fassen. Vergeblich suchte er Trost in seiner Sangeskunst, vergeblich lockte er aus seinem Saitenspiel die schönsten Töne, so dass alle Wesen der Natur ringsum in sein Wehklagen einstimmten: weder sein Lied noch sein Gebet brachte die tote Gattin zurück. Gemeinsam mit Hirten und Hirtinnen beweint Orpheus am Grab deren Verlust. Als er die Götter um Gnade bittet, erscheint Amor, der Liebesgott, mit der Nachricht, dass Zeus (Jupiter) dem Sänger den Abstieg zum Hades erlaube: Wenn es ihm gelingt, die Furien dort mit seinem Gesang zu rühren, darf er Eurydike wieder zu den Lebenden zurückführen, unter der Bedingung, dass er sich beim Rückweg nicht zu ihr umsieht. Orpheus dankt, nimmt seine Leier und macht sich auf den Weg.

Nach der „Fledermaus“, der „Zauberflöte“, My Fair Lady“ und der „Hochzeit des Figaro“ stand nun „Orpheus und Eurydike“ auf dem Programm. Die Gesangsklasse von Hans-Josef Overmann in Zusammenarbeit mit dem Vocalkonsort „Pro Musica“ von der pädagogischen Hochschule Heidelberg im Fach Kunst sowie dem Chor „Pro Arte“ von der Liedertafel Leimen hatten sich diesmal die weltbekannte Oper von Christoph Willibald Gluck mit der bezaubernden Geschichte vorgenommen. Fünf Aufführungstermine hatte Hans-Josef Overmann organisiert, und auch die grosse Kreisstadt Leimen kam in den Genuss einer Aufführung. Im Kurpfalz-Centrum bewiesen Studenten und „Pro Arte“, begleitet von Adelheid Lechler am Flügel hohes Talent und musikalisches Feingefühl. Bei den Opernprojekten der PH Heidelberg wird auf gute Verständlichkeit Wert gelegt, sowie auf eine Moderation, die den Ablauf der Oper erklärt. Und so wurde die wundervolle Geschichte nebenbei für das Publikum gut verständlich erzählt und der Fortlauf erklärt. Dafür sorgte Liane Opitz auf sehr charmante Weise. In der Rolle des Orpheus glänzten Claudia Hügel, Sabine Reiser und Juliana Sieg mit ihren wundervollen Altstimmen. Als Eurydike fungierte Carolin Samuelis-Overmann mit ihrem unglaublichen Sopran. Als Amor stand Sabrina Vieweg auf der Bühne. Vor allem die Duette mit Orpheus alias Sabine Reiser und Eurydice (Carolin-Samuelis-Overmann) und Orpheus (Sabrina Vieweg) beeindruckten besonders, wie auch die gesangliche Harmonie des Chores. Das Publikum dankte in besonderer Weise immer iwder. Es war ein – wie schon zu Beginn gesagt, es war ein wundervolles Konzert.

Nächste Probe „Singing Dreams“

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Die nächste Probe findet am Freitag den 12.6.2015 um 19:40 Uhr statt. Wir erarbeiten für das Jubiläumsjahr neue Chorstücke. Neue Sänger sind uns herzlich willkommen!