Ohne Zugabe kommt dieser Chor hier nicht raus….

so Pfarrer Jörg Geissler am Ende des Konzertes von „Bright Light“ am vergangenen Sonntag in der Dreifaltigkeitskirche von St. Ilgen. Wieder einmal war dies ein mitreißendes Konzert unter der Leitung von Claudia Grünberg. Seit 23 Jahren leitet sie diesen Chor und ist auch die Gründerin. Und so ist es nicht verwunderlich, dass Chorleiterin und Chor eine einzige Symbiose sind. Das ist spürbar bei jedem einzelnen Lied. Der Chor wird immer wieder aufs Neue gefordert. Immer wieder gibt es Platzwechsel und ein anderer Gesangs-Nachbar und eine andere Stimme ist an ungewohnter Stelle. So ist ständig Bewegung auf der Bühne, was auch im Publikum spürbar ist, weil die Atmosphäre eine andere wird. Kein strenger Ablauf und verhaltenes Räuspern bis zum nächsten Stück, und sowieso  lächelnde Gesichter. Alle haben dabei sichtbar auch noch sehr viel Spaß. Der Titel des diesjährigen Programms – I`ll be free“- hatte für Claudia Grünberg vielerlei  Bedeutung. Die Befreiung der Menschen aus Unterdrückung und Sklaverei, aber auch die Verkündigung der frohen Botschaften sowie die guten Nachrichten von Jesus Christus. Sie sind immer auch die Inhalte der Spirituals und Lieder. Nicht zu vergessen sind da hierbei die Gemeinschaft, die „Familie Gospelchor“, welche stetig wuchs und mittlerweile singen sie schon in dritter Generation. Sie ist glücklich, ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein.

Das Geheimnis des Gospels: stets eingängige Melodien. Und so finden die  Texte  immer den Weg direkt in die Herzen der Zuhörer. Es ist unmöglich, sich diesem Zauber zu entziehen. Der typische kraftvolle Gesang der Gospels, welchen Bright Light perfekt beherrscht,  haben die Kirche zum Beben gebracht, und den  „Funken“ auf die Zuschauer überspringen lassen. „Clap your hands“,  „Some nights“ (Manche Nächte), “ Wade in the Water“(Wate in dem Wasser), He is the rock (er ist mein Fels), „All through the night“ (die ganze Nacht) und „Santo“ (Herr du bist heilig)  waren nur einige der präsentierten Lieder und Ohrwürmer. Spätestens bei „Adiemus“ bekommt der Zuhörer eine Gänsehaut. Verschiedene Solisten stimmten ein, und der Chor antwortete. Claudia Grünberg führte launig durchs Programm und ermunterte die Zuschauer immer wieder, doch ein wenig näher zu rücken.

Am Klavier begleitete Carsten Grünberg, die E-Gitarre spielte Matthias Plotzki, die Rhythmik wurde durch Tim Fuhrmann am Cajon verstärkt. Verschiedene Stücke untermalte mit dem Saxophon Oliver Nowarra, der auch für die Technik zuständig war. Adiemus wurde von Claudia Grünberg mit dem wunderbaren Klang ihrer Altflöte begleitet und untermalt. Sie war auch die Solistin der Zugabe:  „Halleluja“.

Zum guten Schluss dankte Chorreferentin Christiane Mattheier Herrn Pfarrer Geissler für die Gastfreundschaft in der Dreifaltigkeitskirche St. Ilgens und die Unterstützung. Claudia Grünberg bekam einen wunderschönen Blumenstrauß. Auch Getränke wurden in der Pause angeboten, dafür gab es vor dem Gotteshaus ein extra aufgebautes Zelt. Ein Glas Sekt gehört doch einfach auch dazu. Hierfür zuständig war eine kleine Abordnung des Frauenchors der Liedertafel. -ul-