Ein Konzert für Herz und Sinne

Vier Tenöre, ein Sopran und die Singing Dreams

Tenöre sind Ausnahmesänger. Mit ihren kraftvollen, einzigartigen Stimmen und ihrer mitreißenden Energie verbinden sie den Geschmack von Generationen mit ihrem unverwechselbaren klassischen und doch modernen Sound. Schon beim ersten Lied – zusammen mit den Singing Dreams –  bekam der Zuhörer eine Gänsehaut. „Blue Spanish Eyes “ war dafür bestens geeignet und war unglaublich schön gesungen und ging sogleich direkt ins Herz. Die schönsten Evergreens erklangen im Melanchthon Haus, dem evangelischen Gemeindehaus der Stadt Leimen.

Vier Tenöre – Thorsten Gedak, Michael Bechthold, Hans-Jörg Rutsch und Gerhard Schramm gaben sich die Ehre. Das sind Stimmen die ins Herz gehen. Stimmgewaltig und voller Lebenslust präsentierten sie wieder musikalische Highlights nonstop. Mit einem überaus vielseitigen Programm.  „Irgendwo auf der Welt“, „Wochenend` und Sonnenschein“,  „Das Wolgalied“ und „Ò Sole mio“ bis hin zu „Granada“  unter dem Obertitel „Kann Man/n Frauen trauen, war alles geboten. Sopranistin Carolin Samuelis-Overmann machte aus  „Libiamo“, dem Trinklied aus „La Traviata“ eine kleine Show. Mit ihren anspruchsvollen und harmonisch vorgetragenen Liedern liefen alle Sänger mit ihren schönen Liedern zu Höchstform auf. Dieses Konzert war wieder einmal beste Unterhaltung. Wundervolle Lieder und Melodien, herrliche Texte, viel Humor, aber auch Romantik lagen darin. Die Moderation lag in Herz und Händen von Thomas Adelberger, einem hervorragenden Pianisten und Erzähler. Er wusste so manche herrliche Anekdote über die Künster zu berichten und begleitete die Sänger gekonnt am Flügel.  Seine humoristischen Einlagen waren köstlich und ausgesprochen unterhaltsam. Die Leitung  und das Dirigat lag in den bewährten Händen von Hans-Josef Overmann.            -ul-