Der Kleine Tag

Kindermusical im Philipp-Melanchthon Haus Leimen

Der kleine Tag – ein ganz besonderer Tag -. Im Lichtreich ist es wichtig, ein Tag zu sein, an dem etwas Großes passiert. Die geschichtsträchtigen Tage aus der ersten Reihe hat man auf der Erde nicht vergessen, sie stehen sogar im Lexikon und allen Geschichtsbüchern. Und jeder hat den Wunsch, auch einmal ein wichtiger Tag zu sein und in der ersten Reihe zu stehen. Da gab es den Kriegstag (Markus Weilhard), den Reißverschlusstag  (Mara Papadopoulus), den

Friedenstag (Inga Nowarra), den komischen Tag mit Fatma Akacak, den Kolumbustag (Alexandra Beck) und auch den kleinen Tag. Der kleine Tag aber (ideal von Anselm Staber gespielt ), um welchen es sich in dieser Geschichte handelt,  wartet sehnlichst auf seine Stunde. Endlich ist es soweit, es ist der 26. April, und er darf auf die Erde zu den Menschen. Dort  beeindruckt ihn das Leben der Menschen sehr. Es gibt Schulen, in welchen die Kinder etwas lernen dürfen. Sogar einen Hund durften sie in die Schule mitnehmen.  Sie machen Ausflüge und erleben die schönsten Dinge. Eine Familie, die ein Picknick macht, ein  Liebespaar,  eine Geburtstagsfeier u.v.m.  Es gab nichts Aufregendes, sondern  nur Amüsantes und Schönes. Alles lief friedlich und harmonisch ab. Dieser Tag war natürlich viel zu schnell zu Ende und er musste wieder zurück. Seine Erzählungen bei den anderen Tagen im Lichtreich beeindruckten jedoch niemanden und so verschließt er sich immer mehr und bleibt abseits. Nach einem Jahr jedoch, wieder am 26. April, ging der nächste Tag zu den Menschen. Und dieser erzählte von einer Sensation: an genau diesem Tag vor einem Jahr gab es keine Kriege und alle Menschen lebten friedlich miteinander. Das hatte es in der Menschheit noch nie gegeben. Diese Geschichte war wundervoll gespielt und erzählt (von Tim Fuhrmann als Dirigent und Leiter) und so wünschenswert für die aktuelle Zeit. Vor allem konnte sie nachdenklich machen. Eine selbst hergestellte Kulisse, auch durch tatkräftige Unterstützung einiger Eltern  bildete den passenden Hintergrund. Die Leitung der Singmäuse hatte Dirigentin Stefanie Krüger, am Klavier begleitete Verena Fuhrmann, die Technik funktionierte durch Ted Herold und Tobias Adler. Die Gesamtleitung oblagTim Fuhrmann.  -ul-