Weihnachtskonzert von „Bright Light“ bei den Diljemer Fermaten

Wieder einmal war dies ein mitreißendes Konzert und doch so ganz anders, als man es gewohnt war, denn es wurden ausschließlich Weihnachtslieder gesungen. Besinnlicher aber dennoch mit viel Power, jedoch passend zur Weihnachtszeit. Unter der Leitung von Claudia Grünberg  ist dieser Chor stets nur in bester Form. Sie versteht es, mitzureißen und auch zu überzeugen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass Chorleiterin und Chor eine einzige Symbiose sind. Das ist spürbar bei jedem einzelnen Lied. „Sing we now“ of Christmas, „Angels Carol“, „Christmas Lullaby“ sind nur einige Beispiele. Bei „Glory Halleluja“ kamen sie jedoch so richtig in Fahrt. Und  „Santo“ mit Solist Holger Glatzel Mattheier war großartig interpretiert. Jede Stimme präsentierte sich zuerst einzeln, bis dann alle miteinander den Abschluss bildeten. Großartig und Gänsehaut war hier angesagt. Viele Lieder waren neu im Repertoire. Interessant interpretiert war „Maria durch ein Dornwald ging“. Zum Abschluss „Glory to the lamb“ war dann der Abschluss, bei welchem noch einmal sehr eindrucksvoll das volle Temperament von „Briht Light“ zur Geltung kam. Die Sänger und Sängerinnen hatten sich passend vorweihnachtlich gekleidet. Überall leuchtete und glitzerte es.

Das Geheimnis des Gospels: sehr eingängige Melodien. Und so finden die  Texte  immer den Weg direkt in die Herzen der Zuhörer. Es ist unmöglich, sich diesem Zauber zu entziehen. Der typische kraftvolle Gesang der Gospels, welchen Bright Light perfekt beherrscht,  haben die Kirche zum Beben gebracht, und den  „Funken“ auf die Zuschauer überspringen lassen. Am Klavier begleitete Carsten Grünberg, die E-Gitarre spielte Matthias Plotzki, die Rhythmik wurde durch Tim Fuhrmann am Cajon verstärkt. Verschiedene Stücke untermalte mit dem Saxophon Oliver Nowarra. Er war auch für die Technik zuständig. Die evangelische Kirche St. Ilgen  war bis auf den letzten Platz besetzt und so konnte Pfarrer Jörg Geissler seine Freude darüber auch verhehlen. Zeigte es doch, dass das letzte Konzert von Bright Light vor zwei Jahren Spuren hinterließ. Der Grove und das Temperament war das, worauf auch er sich nun freute. Dieses Konzert war übrigens dafür gedacht, mit den Spenden den Ausbau des Gemeindehauses mitzufinanzieren.                                                                         -ul-