Das Jahr 1979

Der Männergesangverein der Liedertafel 1896 Leimen e.V. machte damals den Vorschlag, einen Frauenchor zu gründen. Am 28. März  1979 fand nun darauffolgend  eine Gründungsversammlung, zusammen mit dem Vorstand der Liedertafel, im „Bürgerhaus am alten Stadttor“ statt.

Der künftige Frauenchor erschien zu dieser Versammlung mit 23 Frauen und 11 Jugendlichen, welche einem Aufruf in der Rathausrundschau gefolgt waren. In dieser Sitzung wurde dann der „Frauenchor “  beschlossen und gegründet.

Am 25. April fand die erste Chorprobe unter der Leitung des damaligen Dirigenten Herrn Kaiser mit etwa 50 bis  55 Sängerinnen  statt.

Nun hatte die Liedertafel  drei Chöre.

Männerchor, Frauenchor und Kinderchor

Beim Liederabend „Herbstliche Klänge“ mit Veranstalter Liedertafel  im Herbst des gleichen Jahres, am 20. Oktober 1979, war dann auch schon der 1. öffentliche Auftritt im „Bürgerhaus zum alten Stadttor“, im Rosensaal. Der Eintritt hierfür betrug sagenhafte 3,00 DM und das Publikum war laut Zeitungsbericht überaus begeistert. Ein weiterer Auftritt folgte  im Rahmen der Kurpfälzer Sängertage mit dem gemeinsamen Chorwerk „Vater unser“ von Paul Zoll.  Dies war der erste Auftritt vom  Männer- und Frauenchor.

Als erste Referentin für die Interessen des Frauenchors fungierte Senta Schuppel, die Vertretung übernehm  Friedel Heck.  Erste Schriftführerin war Evi Köhler. Diese hatte die damaligen Aktivitäten des noch sehr jungen Frauenchors sehr gut dokumentiert.

Und was geschah in dem Jahr sonst noch?

Das Waldfest am ersten Augustwochenende  1979 fiel wegen schlechten Wetters komplett aus. Es regnete und stürmte ununterbrochen. Als Ausgleich wurde ein Sommerfest Anfang September im Schulhof der Turmschule ausgerichtet Dieses war ein großer Erfolg. Auch der Ratskeller wurde damals anlässlich der Leimener Kerwe regelmäßig von der Liedertafel bewirtschaftet und war  trotz sehr gutem Wetter ein voller Erfolg.

Das Sängerheim der Liedertafel war damals in Planung. Der Beschluss  des Gesamtvorstands hierfür wurde am 04.02.1977 ausgeführt  und erst am 05. Juni 1979 kam von der Stadt Leimen die Zusage für den Bauplatz in der Danziger Straße. Der 1. Spatenstich erfolgte im darauffolgenden Jahr am 29. März. Die erste Bauphase war somit leider auch von sehr schlechtem Wetter begleitet.         Das Singen auf dem Friedhof an Heiligabend war immer um 16.30 Uhr und ist auch damals schon traditionell gewesen.  Auch das Singen beim Volkstrauertag und in den Altenheimen hat eine schöne Tradition.

Das Schöne an all dem ist: Die Liedertafel kann sehr stolz sein auf ihre erreichten Ziele.  Heute gibt es 7 Chöre. Das Restaurant, welches dem Sängerheim angeschlossen  ist, verfügt auch über eine große Terrasse.  Die Küche – italienische Kostbarkeiten-                                                       -ul-